Das Konzept

Die Ausstellungen im Verbund umfassen Einzel- und Gruppenausstellungen, zeitgenössisches sowie etwa zwei Jahrhunderte umfassendes historisches Kunstschaffen, verschiedene Medien von Fotografie über Malerei bis hin zu Installationen im öffentlichen Raum.

Um so viele zeitlich und inhaltlich verschiedene Ausstellungen an unterschiedlichen Orten in einem Konzept zu integrieren, entstand die Idee einer Vernetzung über Verschlagwortung.

Aus allen Ausstellungen wurden fünf Teilmengen gebildet, die jeweils andere inhaltliche Schwerpunkte zeigen.
Die Schwerpunkte umfassen je drei bis vier Ausstellungen, die sich so vernetzen, bereichern und gegenseitig ergänzen.

Über die Titel der Teilnetze sind Sinnzusammenhänge abgebildet, die kunst- und kulturhistorische Kontexte aufschließen. Es sind Begriffspaare, die sich aus Sammlungen, Werken und teils auch Lebensläufen ableiten:

Die Ausstellungen sind
sehr unterschiedlich.

Es gibt Ausstellungen von einzelnen
Künstlern oder Künstlerinnen.
Es gibt Ausstellungen von mehreren
Künstlern und Künstlerinnen.

Manche der gezeigten Werke
sind alt, andere sind neu.
Zu sehen sind gemalte Bilder,
Fotos oder Installationen.
Auch die Ausstellungsorte
und die Ausstellungszeiten
sind unterschiedlich.

Das Konzept der Ausstellungsreihe
verbindet die unterschiedlichen Ausstellungen:
Die Ausstellungen sind in
5 Schwerpunkte eingeteilt.
Jeder Schwerpunkt hat
3 bis 4 Ausstellungen.
So entsteht ein Netz,
das die Ausstellungen verbindet.

Die Titel der Schwerpunkte
haben immer zwei Wörter.
Die Wörter haben mit der Kunst
oder dem Leben
von den Künstlern zu tun.
Die Titel zeigen,
worum es bei der Kunst
in dem Schwerpunkt geht:

Bildausschnitt oben [Schwerpunkt „Blick und Idee“]:
Franz Ramgraber: A 94 bei Malching. Cyanotypie, 2020 (Franz Ramgraber) [Phantasie-Landschaften]